Halitosis

Mit schlechtem Atem haben schätzungsweise 25% der Bevölkerung weltweit zu tun! Oft aber wissen die Betroffenen nichts von ihrem Mundgeruch, da man schlechten Atem bei sich selbst nicht riechen kann.

Zwar können ein bitterer oder sauerer Geschmack und eine belegte Zunge auf Mundgeruch hinweisen, sie sind aber kein absolut sicherer Indikator. Frauen und Männer sind übrigens gleichermaßen häufig betroffen. Gute Mundhygiene ist wichtig, dennoch läßt sich der Geruch dadurch oft auch nicht entfernen.

Wann spricht man von Mundgeruch?

Bei einem Betroffenen ist Halitosis (Mundgeruch) im Abstand von etwa 1 bis 1,5 m von anderen wahrnehmbar.

Man kann die Atemluft wissenschaftlich messen, und zwar mit einem Halimeter. Dieses professionelle Gerät mißt die Schwefelanteile in der ausgeatmeten Luft (die sogenannten VSC = Volatile Sulfur compounds). Übersteigt der gemessene Wert die Zahl von 75 ppb (parts per billion =Teile pro Billion), bedeutet dies Mundgeruch, der von anderen wahrgenommen wird. Eine Halimeter-Messung kann man in Zahnkliniken und in einigen Zahnarztpraxen durchführen lassen.

Heute weiß man: Der Geruch kommt meistens nicht vom Magen! Inzwischen ist wissenschaftlich bewiesen, dass Mundgeruch zu 90 % im Mund- und Rachenraum entsteht!

Grundsätzlich gibt es dabei 3 sicherlich effiziente Behandlungsmöglichkeiten
des Mundgeruchs (Halitosis/ Halitose):
1. Überdecken des Geruchs mit anderen Gerüchen.
2. Abtöten der anaeroben Bakterien, die den Mundgeruch
verursachen.
3. Umwandlung der riechenden Sulfide in nicht-riechendes Sulfat /
Einschränkung des Wachstums der anaeroben Bakterien.

Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!